Kostenloser Wasserzeichen-Check

KI-Wasserzeichen erkennen

Finde jedes unsichtbare Zeichen in deinem Text — und bekomme eine ehrliche Antwort auf die Frage, wegen der du hier bist.

Text einfügen

Einfügen, nicht abtippen — unsichtbare Zeichen überleben nur das Kopieren.

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Kein Konto, kein Wortlimit

Wir fragen nie nach Name, E-Mail oder Hochschule.

Keine erfundene Zahl

Getrennte Befunde statt einer Prozentzahl. Stil wird nie als Beleg gewertet.

Sagt, was es nicht kann

Claudes statistisches Wasserzeichen ist heute für niemanden prüfbar — auch für uns nicht.

Die kurze Antwort

Dieser kostenlose Check findet unsichtbare Unicode-Zeichen in deinem Text: Zero-Width-Zeichen, Unicode-Tag-Zeichen, Variation Selectors, Bidi-Steuerzeichen und Wörter mit gemischten Alphabeten — jeweils mit der genauen Position. Er ist kostenlos, braucht kein Konto und hat kein Wortlimit. Claudes eigenes Wasserzeichen erkennt er nicht, und kein anderes öffentliches Werkzeug tut das: Anthropics Markierung ist ein statistisches Muster in der Wortwahl und nur mit Anthropics geheimem Schlüssel lesbar, der nicht veröffentlicht ist. Jedes Tool, das behauptet, ein Claude-Wasserzeichen durch die Suche nach versteckten Zeichen gefunden zu haben, misst etwas anderes und nennt es Erkennung.

Kostenlos, ohne AnmeldungNie ein KontoKeine erfundene ProzentzahlSagt, was es nicht kann

Was diese Prüfung feststellt

  • Jedes unsichtbare Unicode-Zeichen im Text, nach Klasse und genauer Position
  • Wörter, die Alphabete mischen — etwa ein kyrillisches „о“ in einem lateinischen Wort
  • Versteckte Nachrichten in Zero-Width-Zeichen oder Variation Selectors, dekodiert und angezeigt
  • Was eine DOCX- oder PDF-Datei über sich selbst festhält: Bearbeitungszeit, Speicherzahl, erzeugende Software
  • Eine bereinigte Fassung ohne unsichtbaren Ballast, damit LaTeX, Literaturverwaltung und Textsuche wieder funktionieren

Was sie nicht feststellt — und nichts anderes auch

  • Ob Claudes statistisches Wasserzeichen vorhanden ist. Dafür braucht es Anthropics Schlüssel. Es gibt keinen öffentlichen Detektor.
  • Wer den Text geschrieben hat. Ein Wasserzeichen zeigt allenfalls, dass ein Modell den Text berührt hat — nicht, dass es ihn verfasst hat.
  • Dass ein Text von einem Menschen stammt. Ein sauberes Ergebnis heißt nur: keine versteckten Zeichen.
  • Ob eine Datei einmal C2PA-Herkunftsdaten trug. Jedes erneute Speichern, jeder Screenshot, jede Formatkonvertierung entfernt sie.

So prüfst du einen Text auf KI-Wasserzeichen

  1. 1

    Text einfügen oder Datei ablegen

    Kopieren statt abtippen — unsichtbare Zeichen überleben nur das Kopieren. PDF, DOCX und TXT werden lokal gelesen; bei DOCX kommen zusätzlich Bearbeitungszeit und Speicherzahl heraus.

  2. 2

    Kein Konto, kein Wortlimit

    Wir fragen nie nach Name, E-Mail-Adresse oder Hochschule. Der Text wird in deinem Browser analysiert und der analysierte Text anschließend zwölf Monate auf unseren EU-Servern gespeichert — nie mit deiner Identität verknüpft.

  3. 3

    Jeden Befund einzeln lesen

    Pro Ebene eine Karte mit eigener Aussagekraft — und keine zusammengerechnete Prozentzahl. Zeichenbefunde sind eindeutig. Stilmerkmale sind kein Beleg und stehen auch so da.

Setzt Claude ein Wasserzeichen in Texte?

Ja. Anthropic hat am 11. August 2026 bekannt gegeben, dass Claude ein nicht wahrnehmbares Wasserzeichen direkt in den erzeugten Text einbettet und generierten .svg-, .png- und .jpg-Dateien signierte C2PA-Herkunftsdaten anhängt. Das gilt weltweit — nicht nur in der EU — und umfasst Claude, die Claude-API, Claude Code, Claude Cowork und Claude Tag sowie Claude-Modelle über AWS Bedrock, Google Cloud Vertex und Microsoft Foundry. Alle ab dem 2. August 2026 erschienenen Claude-Modelle markieren ab Tag eins; ältere werden nachgerüstet.

Auslöser ist Artikel 50 Absatz 2 der EU-KI-Verordnung, anwendbar seit dem 2. August 2026: Anbieter generativer KI-Systeme müssen synthetische Ausgaben maschinenlesbar markieren.

Anthropic benennt die Grenzen ungewöhnlich deutlich, und die werden in der Berichterstattung meist weggelassen: Ein gefundenes Wasserzeichen bedeutet nur, dass Inhalt möglicherweise durch Claude verarbeitet wurde. Es beweist nicht, dass Claude ihn verfasst hat — Claude kann fremden Text korrigiert oder übersetzt haben — und es beweist nicht, dass der Inhalt danach unverändert blieb.

Warum kann dieses Tool es nicht erkennen?

Weil es niemand kann, noch nicht. Das Wasserzeichen ist kein verstecktes Zeichen, nach dem man suchen könnte. Das etablierte Verfahren — die Green-List-Methode von Kirchenbauer et al. und SynthID-Text von Google DeepMind — beeinflusst die Wortwahl des Modells: Bei jedem Schritt teilt ein geheimer Schlüssel zusammen mit den vorangegangenen Wörtern das Vokabular pseudozufällig in zwei Hälften, und das Modell wird zur einen Hälfte hin verschoben. Über einige hundert Wörter wird diese Verschiebung statistisch sichtbar, und ein Detektor misst sie als z-Wert.

Entscheidend ist: Kein Wort ist für sich genommen markiert. Dasselbe Wort ist in einem Satz bevorzugt und zwei Sätze später benachteiligt, weil die Teilung an jeder Stelle neu aus Schlüssel und Kontext abgeleitet wird. Ohne Schlüssel gibt es keine Wortliste zum Scannen, kein Zeichen zum Finden und keine Möglichkeit zu rekonstruieren, welche Hälfte bevorzugt wurde. Das ist keine Lücke, die man umgehen könnte — es ist der Sinn der Konstruktion.

Anthropic kündigt technische Dokumentation zur Erkennung an. Dieses Tool ist so gebaut, dass sich dann genau eine Funktion ändert. Bis dahin bleibt die Antwort hier „nicht prüfbar“ — und das ist die Wahrheit.

Was entfernen die ganzen „KI-Wasserzeichen entfernen“-Tools dann?

Unsichtbare Unicode-Zeichen — meist Zero-Width-Spaces und den einen oder anderen Gedankenstrich. Die zu finden ist sinnvoll, und diese Seite findet sie auch. Nur ist das nicht Claudes Wasserzeichen, und es gibt keinen veröffentlichten Beleg dafür, dass Claudes Textwasserzeichen überhaupt mit Unicode-Zeichen arbeitet. Technisch wäre das eine schlechte Wahl, und zwar aus genau dem Grund, aus dem es diese Tools gibt: Jeder Markdown-Renderer, jedes Formularfeld, jedes trim() würde die Markierung zerstören — als Compliance-Maßnahme wäre sie damit wertlos.

Ein Werkzeug, das unsichtbare Zeichen löscht und dir sagt, das Wasserzeichen sei weg, hat also etwas entfernt, das vermutlich nie das Wasserzeichen war — und das, was es war, unberührt gelassen. Wenn der Grund für den Wunsch ist, KI-geschriebene Arbeit als eigene abzugeben: Dabei hilft nichts auf dieser Seite, und wir haben auch nichts gebaut, das dabei hilft.

Eine bereinigte Fassung bieten wir trotzdem an — weil Zero-Width-Zeichen tatsächlich LaTeX-Kompilierungen, Zitations-Parser, die Textsuche und Screenreader kaputt machen und in einer Arbeit, die an eine Betreuung geht, nichts verloren haben. Das ist Texthygiene, und genau so nennen wir es.

Was solltest du stattdessen tun, wenn du Angst vor einem KI-Verdacht hast?

Prüfe das, was deine Hochschule tatsächlich einsetzt. Hochschulen screenen mit statistischen Detektoren auf KI-Text, und diese Detektoren irren sich bei menschlichem Schreiben mit Raten, die selten veröffentlicht werden — so landen Studierende, die jedes Wort selbst geschrieben haben, in Prüfungsgesprächen, überproportional oft solche, die in einer Fremdsprache schreiben.

Unser KI-Check nennt neben jedem Ergebnis seine Falsch-Positiv-Rate, denn ein Wert ohne Fehlerrate ist keine Messung. Kostenlos für die ersten 1.500 Wörter, ohne Konto.

Häufig gestellte Fragen

Nein, und kein öffentliches Tool kann das. Claudes Wasserzeichen ist ein statistisches Muster in der Wortwahl, dessen Auslesen Anthropics geheimen Schlüssel erfordert, und Anthropic hat keinen Detektor veröffentlicht. Was dieses Tool erkennt — eindeutig und mit genauen Positionen — sind unsichtbare Unicode-Zeichen: Zero-Width-Zeichen, Tag-Zeichen, Variation Selectors, Bidi-Steuerzeichen und Wörter mit gemischten Alphabeten. Das sind echte Befunde, aber eine andere Frage als „hat Claude das geschrieben“.
Dafür gibt es keinen veröffentlichten Beleg. Anthropic sagt, das Wasserzeichen sei im Text selbst eingebettet und überlebe Copy-Paste, hat aber nicht gesagt, dass es Unicode-Zeichen verwendet — und Fachleute halten das für unwahrscheinlich, weil solche Zeichen keinen Markdown-Renderer und kein Formularfeld überstehen würden. Findet dieses Tool unsichtbare Zeichen in deinem Text, sind die wahrscheinlichsten Quellen eine Webseite, aus der du kopiert hast, eine Chat-Oberfläche oder deine Textverarbeitung.
Alle Claude-Modelle, die ab dem 2. August 2026 erscheinen, markieren ihre Ausgaben ab Tag eins. Ältere Modelle werden während einer Übergangsphase nachgerüstet. Die Markierung gilt weltweit und für alle Claude-Produkte, einschließlich der API, Claude Code, Claude Cowork und Claude Tag sowie der Cloud-Partner AWS Bedrock, Google Cloud Vertex und Microsoft Foundry.
Ja, vollständig, ohne Anmeldung und ohne Wortlimit. Die Erkennung läuft im Browser mit der Rechenleistung deines eigenen Geräts, kostet uns also nichts pro Durchlauf — es gibt nichts zu begrenzen.
Die Analyse selbst läuft in deinem Browser. Der analysierte Text wird anschließend zwölf Monate lang auf unseren Servern innerhalb der EU gespeichert, damit wir sehen, für welche Art von Dokumenten das Werkzeug genutzt wird, und es verbessern können; danach wird er automatisch gelöscht. Mit deiner Identität wird er nie verknüpft: Wir fragen weder nach Name noch E-Mail-Adresse, Hochschule oder Konto — es gibt also nichts zu verknüpfen.
PDF, DOCX und TXT, oder du fügst den Text direkt ein. Bei DOCX- und PDF-Dateien lesen wir zusätzlich die Metadaten aus — Gesamtbearbeitungszeit, Anzahl der Speicherungen und die erzeugende Software —, die oft aussagekräftiger sind als alles im Text.
Über das Wasserzeichen heute nicht, weil Anthropic niemandem einen Detektor bereitgestellt hat. Was Hochschulen einsetzen, ist KI-Erkennungssoftware auf Basis von Schreibstatistik — eine andere Technik mit einer realen und oft unveröffentlichten Falsch-Positiv-Rate. Wenn das deine eigentliche Sorge ist, prüfe deinen Text mit einem Detektor, der angibt, wie oft er sich irrt.
Nein. Die beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun. Claudes Wasserzeichen steckt im Muster der Wortwahl über den gesamten Text; Zeichen zu löschen erreicht es nicht. Unsichtbare Zeichen zu entfernen lohnt sich aus einem ganz anderen Grund: Sie brechen LaTeX-Kompilierungen, Zitationswerkzeuge, die Textsuche und Screenreader.

Quellen

Verwandte Prüfungen

Die eigentliche Frage: Wird deine Arbeit als KI markiert?

Das prüfen Hochschulen tatsächlich — und die eingesetzten Detektoren irren sich bei menschlichem Schreiben öfter, als sie angeben. Unser KI-Check nennt seine Falsch-Positiv-Rate neben jedem Ergebnis. Kostenlos für die ersten 1.500 Wörter.

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